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Ortsverein Wehr e.V.

Kleiderkammer in der Schule Öflingen eingerichtet

Öflingen hat jetzt eine Kleiderkammer. Vor kurzem wurde das Projekt des Netzwerks Integration, das unter der Schirmherrschaft der DRK-Ortsvereine Wehr und Öflingen steht, der Öffentlichkeit vorgestellt. Seither hat die Kammer im alten Schulhaus jeden Mittwoch geöffnet. Einkaufen darf dort jeder, der Bedarf hat, stellt Theresa Riina, Sprecherin der Sachspendengruppe des Netzwerks, heraus. Die beiden Schulräume für Kleiderkammer und Lager stellt die Stadt Wehr kostenlos zur Verfügung. "Hätten wir Räume mieten müssen, wären wir sehr schnell an unsere Grenzen gestoßen", bedankte sich Frank Mattes, Leiter der DRK-Ortsgruppe Wehr, für die Unterstützung. Mit dem Zuzug von 240 Flüchtlingen nach Wehr kamen neue Aufgaben auf die Verwaltung und die Bevölkerung zu. Das Thema Kleider sei eines gewesen, das ganz oben auf der Liste gestanden habe, stellte Bürgermeister Michael Thater fest. "Wenn sich Menschen zu Fuß auf die Flucht begeben, um ihr nacktes Leben zu retten, können sie nicht viel mitnehmen", so der Rathauschef. Die Sachspendengruppe, die aus fünf Frauen besteht, ist auf Privatspenden angewiesen. Für die Kleiderkammer wurden Regale und eine Umkleidekabine extra erst gebaut. Darum kümmerte sich Stadtrat und Hochbauexperte Gérard Reichert. Allerdings nicht alleine. Die ganze Kleiderkammer soll nämlich auch ein integratives Projekt sein, erzählt Riina. So fragte Reichert in der Flüchtlingsunterkunft in der Egertenstraße nach, wer ihm beim Bau der Einrichtung helfen würde. Und es fand sich eine ganze Reihe Männer, die sofort mit anpackten. Und auch für die Arbeit im Verkauf gebe es bereits Interessenten aus der Egertenstraße, so Riina. Die Kleiderkammer soll wie ein richtiges Geschäft funktionieren, auch wenn die Preise eher einen symbolischen Charakter haben. Die Kleiderkammer ist im alten Schulhaus in Öflingen eingerichtet, einkaufen darf dort jeder. Mittwochs von 15 bis 18 Uhr ist die Kleiderkammer geöffnet. In dieser Zeit können auch Kleiderspenden abgegeben werden, für Sachspenden sollte vorher Kontakt aufgenommen werden. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte auch die Homepage des Netzwerkes Integration: www.integration-wehr.de/Home/.
Öffnungszeit Kleiderkammer: Mittwochs von 15-18 Uhr siehe Seite “Kleiderkammer”
Was tun bei Blaulicht und Martinshorn? Vorsicht bei Blaulicht und Martinshorn: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind bei dringenden Einsätzen von der Straßenverkehrsordnung weitgehend befreit. Diese Regeln sollten Sie beachten. Ist ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, müssen Autofahrer freie Bahn schaffen. Beide Zeichen signalisieren, dass der Einsatz dazu dient, ein Menschenleben zu retten. Wer den Einsatz von Rettungsfahrzeugen behindert, dem drohen 20 Euro Verwarnungsgeld. Aufgrund von Sonderrechten dürfen Einsatzfahrzeuge beispielsweise das Tempolimit überschreiten und bei Rot über eine Ampel fahren, wenn dies zur "Erfüllung hoheitlicher Aufgaben" erforderlich ist. Freie Bahn schaffen bedeutet je nach Verkehrslage und örtlichen Verhältnissen, äußerst rechts heranzufahren und dort entweder anzuhalten oder sehr langsam weiterzufahren. Im Stadtverkehr kann es in manchen Situationen sinnvoll sein, nach links auf eine Abbiegespur auszuweichen, damit das Einsatzfahrzeug vorbeifahren kann. Wer beim Platzmachen über eine rote Ampel in eine Kreuzung einfährt und dabei geblitzt wird, muss grundsätzlich nichts befürchten. Da häufig das Einsatzfahrzeug ebenfalls geblitzt wird, ist dokumentiert, weshalb die rote Ampel nicht beachtet wurde. Der Autofahrer wird in solchen Fällen also kein Bußgeld wegen eines Rotlichtverstoßes bekommen. Sofort Rettungsgasse bilden Bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen ist umgehend eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn schnellstmöglich zum Unfallort gelangen. Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die aus ADAC MotorweltFahrzeuge auf der linken Spur nach links aus. Wer auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen unterwegs ist, orientiert sich nach rechts. (aus ADAC Motorwelt Ausgabe 16 / August 2016)
Wer über Rot fährt, um einem Rettungseinsatz Platz zu machen, zahlt kein Bußgeld.
Rettungsgasse bilden Eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage bestätigt dies eindrücklich: 64 Prozent aller Führerscheinbesitzer in Deutschland wissen nicht, was zu tun ist, wenn sich auf einer dreispurigen Straße ein Rettungswagen von hinten nähert. Auch bei einer Straße mit zwei Spuren je Richtung gaben 41 Prozent der Teilnehmer auf die Frage, wie sie den Einsatzfahrzeugen Platz machen sollten, eine falsche Antwort. Dabei ist ein deutliches Gefälle zwischen den Altersgruppen festzustellen: Während sich 53 Prozent der Führerscheinbesitzer zwischen 18 und 29 Jahren an das in der Fahrschule Gelernte erinnern, sind es bei den über 60-Jährigen nur 24 Prozent. So bilden Sie eine korrekte Rettungsgasse Bei einer zweispurigen Fahrtrichtung scheren die anhaltenden Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und auf der rechten Spur nach rechts aus. Auf dreispurigen Autobahnen ziehen die Fahrzeuge, die sich auf der ganz linken Überholspur befinden, nach links, während diejenigen, die sich auf der mittleren und der rechten Spur befinden, sich komplett nach rechts bewegen. Auf dreispurigen Autobahnen ziehen die Fahrzeuge, die sich auf der ganz linken Überholspur befinden, nach links, während diejenigen, die sich auf der mittleren und der rechten Spur befinden, sich komplett nach rechts bewegen. Immer dabei: Verbandskasten, Warndreieck und Warnwesten Wichtig ist den Inhalt regelmäßig zu kontrollieren. Es kann zum Beispiel passieren, dass sterile Wundauflagen verkeimen, Pflaster nicht mehr kleben oder Fixierbinden durch Temperaturwechsel ihre Elastizität verlieren. Der Verbandkasten sollte ebenso wie das Warndreieck griffbereit aufbewahrt werden und nicht unter Gepäckstücken verschwinden. Seit dem 1. Juli 2014 gilt auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht. In jedem Fahrzeug muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen eine Warnweste vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen. Wir raten, nicht nur für den Fahrer, sondern für alle Fahrzeuginsassen je ein Exemplar griffbereit im Fahrzeuginnern bereitzuhalten.
ab 2020 gibt es härtere Strafen für Rettungsgassen-Verstöße
Wir danken über 300 Spendern, die für unseren neuen Krankenwagen gespendet haben, recht herzlich . Wehr, 31. Dezember 2019
wenn´s mal schnell gehen muss. - Wir retten Leben...
Traurige Bilder zum Jahresbeginn - Brand des Seeboden Kindergarten - Auch wir waren im Einsatz
Das Deutsche Rote Kreuz gibt praktische Hinweise zum Coronavirus Die Ausbreitung des Coronavirus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das DRK gibt praktische Hinweise und eine Übersicht der wichtigsten Kontaktdaten. Aufgrund seiner besonderen Stellung als Auxiliar der Bundesregierung und nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das DRK Aufgaben im Bevölkerungsschutz wahr. Wie kann man sich anstecken? Die häufigste Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat. Aktuell liegen keine Informationen zur Übertragung des Coronavirus über importierte Waren vor, zum Beispiel über Pakete aus China. Das Virus müsste hierfür die langen Transportwege überleben. Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf? Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst behandelt werden können. Wie schützt man sich? Allgemeine Hygieneregeln sind auch beim Coronavirus die wichtigste Schutzmaßnahme. Folgende Punkte sollten beachtet werden: Reinigen Sie Ihre Hände häufig mit Seife oder alkoholischem Handwaschmittel. Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die Fieber und Husten haben. Benutzen Sie Einwegtaschentücher und verwenden Sie diese ebenfalls nur einmalig. Entsorgen Sie die Taschentücher anschließendin in einem Mülleimer mit Deckel. Beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken. Zur Not in den gebeugten Ellbogen niesen oder husten Generell werden also Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.
Aktuelles zum Corona-Virus
Drive-In-Corona-Abstrichstellen auch im Landkreis
Um niedergelassene Ärzte und die Kliniken zu entlasten, hat das Gesundheitsamt des Landkreises seit dem 9.3.2020 sogenannte Drive- In-Corona-Abstrichstellen eingerichtet.
Wie auch in anderen Landkreises handelt es sich hier um ein Angebot, dass nicht einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung steht, sondern gezielt nur für infrage kommende Patienten. Die Ärzte im Landkreis sind über dieses ergänzende Angebot informiert. Das Vorgehen ist folgendes: Die Ärzte wählen die infrage kommenden Patienten aus und melden diese an das Gesundheitsamt. Der Rachen/Nasenabstrich wird von einem Arzt des Gesundheitsamtes in der mobilen Station vorgenommen. Dieses entlastende Angebot wird an drei Tagen in dieser und nächster Woche für jeweils zwei bis drei Stunden an verschiedenen Standorten im Landkreis durchgeführt. Wir weisen nochmals ausdrücklich hin, dass die Zuteilung der Patienten nur über den Hausarzt erfolgt und kein öffentliches Drive-In-Angebot ist. Aus diesem Grund werden die Standorte der mobilen Stellen auch nicht genannt.