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Ortsverein Wehr e.V.

Zwei Tote und mindestens 13 Verletzte in Bad Säckingen: "Wie ein Terroranschlag"

Bad Säckignen steht unter Schock. Zwei Menschen starben und mindestens 13 wurden zum Teil schwer verletzt, als ein grauer Skoda mit Waldshuter Nummer gegen 12.20 Uhr in die Tischreihen zweier Gaststätten raste. Bei Sonnenschein, Sommertemperaturen und kurz nach Ende des Wochenmarkts waren dort so gut wie alle Plätze besetzt. Bei der am Unfallort Verstorbenen handelt es sich um eine 63-jährige in der Schweiz wohnhafte Deutsche. Die Identität des in einem Basler Spital seinen schweren Verletzungen erlegenen Mannes steht noch nicht fest. Dazu schreibt Frank Mattes, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Wehr e.V.: Uns erreichte der Einsatzalarm zur Mittagszeit. Wir waren in der Lage alle unsere Fahrzeuge zu besetzen und mit unseren Rettungsfahrzeugen innerhalb weniger Minuten an der Einsatzstelle zu sein. Die Besatzung des Rettungswagen behandelte einen Schwerverletzten und konnte ihn anschließend  zum Rettungshubschrauber REGA 7 bringen. Die Rettungssanitäter unseres Krankenwagens versorgte eine verletzte Person mit Sprung-gelenkfraktur und überführte diese unverzüglich ins Kreiskrankenhaus Lörrach. Weitere Einsatzkräfte von uns unterstützen beim Versorgen von weiteren Verletzten und deren Betreuung. Daneben konnte mit unserem GWSan (LKW) schnell viel Material zur Unfallstelle gebracht werden. Die schrecklichen Bilder des Unfalls werden jeden von uns uns noch lange beschäftigen. Unser Dank gilt unseren Sanitäterinnen und Sanitäter und allen Einsatzkräften der beteiligten Organisationen. Unser Mitgefühl den Verunfallten und deren Angehörigen.

Aktuelles

Kleiderkammer in der Schule Öflingen eingerichtet

Öflingen hat jetzt eine Kleiderkammer. Vor kurzem wurde das Projekt des Netzwerks Integration, das unter der Schirmherrschaft der DRK-Ortsvereine Wehr und Öflingen steht, der Öffentlichkeit vorgestellt. Seither hat die Kammer im alten Schulhaus jeden Mittwoch  geöffnet. Einkaufen darf dort jeder, der Bedarf hat, stellt Theresa Riina, Sprecherin der Sachspendengruppe des Netzwerks, heraus. Die beiden Schulräume für Kleiderkammer und Lager stellt die Stadt Wehr kostenlos zur Verfügung. "Hätten wir Räume mieten müssen, wären wir sehr schnell an unsere Grenzen gestoßen", bedankte sich Frank Mattes, Leiter der DRK-Ortsgruppe Wehr, für die Unterstützung. Mit dem Zuzug von 240 Flüchtlingen nach Wehr kamen neue Aufgaben auf die Verwaltung und die Bevölkerung zu. Das Thema Kleider sei eines gewesen, das ganz oben auf der Liste gestanden habe, stellte Bürgermeister Michael Thater fest. "Wenn sich Menschen zu Fuß auf die Flucht begeben, um ihr nacktes Leben zu retten, können sie nicht viel mitnehmen", so der Rathauschef. Die Sachspendengruppe, die aus fünf Frauen besteht, ist auf Privatspenden angewiesen. Für die Kleiderkammer wurden Regale und eine Umkleidekabine extra erst gebaut. Darum kümmerte sich Stadtrat und Hochbauexperte Gérard Reichert. Allerdings nicht alleine. Die ganze Kleiderkammer soll nämlich auch ein integratives Projekt sein, erzählt Riina. So fragte Reichert in der Flüchtlingsunterkunft in der Egertenstraße nach, wer ihm beim Bau der Einrichtung helfen würde. Und es fand sich eine ganze Reihe Männer, die sofort mit anpackten. Und auch für die Arbeit im Verkauf gebe es bereits Interessenten aus der Egertenstraße, so Riina. Die Kleiderkammer soll wie ein richtiges Geschäft funktionieren, auch wenn die Preise eher einen symbolischen Charakter haben. Die Kleiderkammer ist im alten Schulhaus in Öflingen eingerichtet, einkaufen darf dort jeder. Mittwochs von 15 bis 18 Uhr ist die Kleiderkammer geöffnet. In dieser Zeit können auch Kleiderspenden abgegeben werden, für Sachspenden sollte vorher Kontakt aufgenommen werden. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte auch die Homepage des Netzwerkes Integration: www.integration-wehr.de/Home/.
Öffnungszeit Kleiderkammer: Mittwochs von 15-18 Uhr siehe Seite “Kleiderkammer”
Melanie hat Ihre LKW Führerscheinprüfung bestanden und darf nun auch die "Großen" fahren. Wir gratulieren herzlich.
Was tun bei Blaulicht und Martinshorn?   Vorsicht bei Blaulicht und Martinshorn: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind bei  dringenden Einsätzen von der Straßenverkehrsordnung weitgehend befreit. Diese Regeln sollten Sie beachten. Ist ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, müssen Autofahrer freie Bahn schaffen. Beide Zeichen signalisieren, dass der Einsatz dazu dient, ein Menschenleben zu retten. Wer den Einsatz von Rettungsfahrzeugen behindert, dem drohen 20 Euro Verwarnungsgeld. Aufgrund von Sonderrechten dürfen Einsatzfahrzeuge beispielsweise das Tempolimit überschreiten und bei Rot über eine Ampel fahren, wenn dies zur "Erfüllung hoheitlicher Aufgaben" erforderlich ist. Freie Bahn schaffen bedeutet je nach Verkehrslage und örtlichen Verhältnissen, äußerst rechts heranzufahren und dort entweder anzuhalten oder sehr langsam weiterzufahren. Im Stadtverkehr kann es in manchen Situationen sinnvoll sein, nach links auf eine Abbiegespur auszuweichen, damit das Einsatzfahrzeug vorbeifahren kann. Wer beim Platzmachen über eine rote Ampel in eine Kreuzung einfährt und dabei geblitzt wird, muss grundsätzlich nichts befürchten. Da häufig das Einsatzfahrzeug ebenfalls geblitzt wird, ist dokumentiert, weshalb die rote Ampel nicht beachtet wurde. Der Autofahrer wird in solchen Fällen also kein Bußgeld wegen eines Rotlichtverstoßes bekommen. Sofort Rettungsgasse bilden Bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen ist umgehend eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn schnellstmöglich zum Unfallort gelangen. Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die aus ADAC MotorweltFahrzeuge auf der linken Spur nach links aus. Wer auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen unterwegs ist, orientiert sich nach rechts. (aus ADAC Motorwelt Ausgabe 16 / August 2016)
Wer über Rot fährt, um einem Rettungseinsatz Platz zu machen, zahlt kein Bußgeld.
Rettungsgasse bilden Eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage bestätigt dies eindrücklich: 64 Prozent aller Führerscheinbesitzer in Deutschland wissen nicht, was zu tun ist, wenn sich auf einer dreispurigen Straße ein Rettungswagen von hinten nähert. Auch bei einer Straße mit zwei Spuren je Richtung gaben 41 Prozent der Teilnehmer auf die Frage, wie sie den Einsatzfahrzeugen Platz machen sollten, eine falsche Antwort. Dabei ist ein deutliches Gefälle zwischen den Altersgruppen festzustellen: Während sich 53 Prozent der Führerscheinbesitzer zwischen 18 und 29 Jahren an das in der Fahrschule Gelernte erinnern, sind es bei den über 60-Jährigen nur 24 Prozent. So bilden Sie eine korrekte Rettungsgasse Bei einer zweispurigen Fahrtrichtung scheren die anhaltenden Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und auf der rechten Spur nach rechts aus. Auf dreispurigen Autobahnen ziehen die Fahrzeuge, die sich auf der ganz linken Überholspur befinden, nach links, während diejenigen, die sich auf der mittleren und der rechten Spur befinden, sich komplett nach rechts bewegen. Auf dreispurigen Autobahnen ziehen die Fahrzeuge, die sich auf der ganz linken Überholspur befinden, nach links, während diejenigen, die sich auf der mittleren und der rechten Spur befinden, sich komplett nach rechts bewegen. Immer dabei: Verbandskasten, Warndreieck und Warnwesten Wichtig ist den Inhalt regelmäßig zu kontrollieren. Es kann zum Beispiel passieren, dass sterile Wundauflagen verkeimen, Pflaster nicht mehr kleben oder Fixierbinden durch Temperaturwechsel ihre Elastizität verlieren. Der Verbandkasten sollte ebenso wie das Warndreieck griffbereit aufbewahrt werden und nicht unter Gepäckstücken verschwinden. Seit dem 1. Juli 2014 gilt auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht. In jedem Fahrzeug muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen eine Warnweste vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen. Wir raten, nicht nur für den Fahrer, sondern für alle Fahrzeuginsassen je ein Exemplar griffbereit im Fahrzeuginnern bereitzuhalten.