Ortsverein Wehr e.V.
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Was tun bei Blaulicht und Martinshorn? Vorsicht bei Blaulicht und Martinshorn: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind bei dringenden Einsätzen von der Straßenverkehrsordnung weitgehend befreit. Diese Regeln sollten Sie beachten. Ist ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, müssen Autofahrer freie Bahn schaffen. Beide Zeichen signalisieren, dass der Einsatz dazu dient, ein Menschenleben zu retten. Wer den Einsatz von Rettungsfahrzeugen behindert, dem drohen 20 Euro Verwarnungsgeld. Aufgrund von Sonderrechten dürfen Einsatzfahrzeuge beispielsweise das Tempolimit überschreiten und bei Rot über eine Ampel fahren, wenn dies zur "Erfüllung hoheitlicher Aufgaben" erforderlich ist. Freie Bahn schaffen bedeutet je nach Verkehrslage und örtlichen Verhältnissen, äußerst rechts heranzufahren und dort entweder anzuhalten oder sehr langsam weiterzufahren. Im Stadtverkehr kann es in manchen Situationen sinnvoll sein, nach links auf eine Abbiegespur auszuweichen, damit das Einsatzfahrzeug vorbeifahren kann. Wer beim Platzmachen über eine rote Ampel in eine Kreuzung einfährt und dabei geblitzt wird, muss grundsätzlich nichts befürchten. Da häufig das Einsatzfahrzeug ebenfalls geblitzt wird, ist dokumentiert, weshalb die rote Ampel nicht beachtet wurde. Der Autofahrer wird in solchen Fällen also kein Bußgeld wegen eines Rotlichtverstoßes bekommen. Sofort Rettungsgasse bilden Bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen ist umgehend eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn schnellstmöglich zum Unfallort gelangen. Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die aus ADAC MotorweltFahrzeuge auf der linken Spur nach links aus. Wer auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen unterwegs ist, orientiert sich nach rechts. (aus ADAC Motorwelt Ausgabe 16 / August 2016)
Wer über Rot fährt, um einem Rettungseinsatz Platz zu machen, zahlt kein Bußgeld.
Rettungsgasse bilden Eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage bestätigt dies eindrücklich: 64 Prozent aller Führerscheinbesitzer in Deutschland wissen nicht, was zu tun ist, wenn sich auf einer dreispurigen Straße ein Rettungswagen von hinten nähert. Auch bei einer Straße mit zwei Spuren je Richtung gaben 41 Prozent der Teilnehmer auf die Frage, wie sie den Einsatzfahrzeugen Platz machen sollten, eine falsche Antwort. Dabei ist ein deutliches Gefälle zwischen den Altersgruppen festzustellen: Während sich 53 Prozent der Führerscheinbesitzer zwischen 18 und 29 Jahren an das in der Fahrschule Gelernte erinnern, sind es bei den über 60-Jährigen nur 24 Prozent. So bilden Sie eine korrekte Rettungsgasse Bei einer zweispurigen Fahrtrichtung scheren die anhaltenden Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und auf der rechten Spur nach rechts aus. Auf dreispurigen Autobahnen ziehen die Fahrzeuge, die sich auf der ganz linken Überholspur befinden, nach links, während diejenigen, die sich auf der mittleren und der rechten Spur befinden, sich komplett nach rechts bewegen. Auf dreispurigen Autobahnen ziehen die Fahrzeuge, die sich auf der ganz linken Überholspur befinden, nach links, während diejenigen, die sich auf der mittleren und der rechten Spur befinden, sich komplett nach rechts bewegen. Immer dabei: Verbandskasten, Warndreieck und Warnwesten Wichtig ist den Inhalt regelmäßig zu kontrollieren. Es kann zum Beispiel passieren, dass sterile Wundauflagen verkeimen, Pflaster nicht mehr kleben oder Fixierbinden durch Temperaturwechsel ihre Elastizität verlieren. Der Verbandkasten sollte ebenso wie das Warndreieck griffbereit aufbewahrt werden und nicht unter Gepäckstücken verschwinden. Seit dem 1. Juli 2014 gilt auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht. In jedem Fahrzeug muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen eine Warnweste vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen. Wir raten, nicht nur für den Fahrer, sondern für alle Fahrzeuginsassen je ein Exemplar griffbereit im Fahrzeuginnern bereitzuhalten.
Tod im Zelt auf einem Rastplatz in Egg. Zwei Bäume sind in ein Zeltlager in Egg umgestürzt und haben mehrere Jugendliche getroffen. Ein 15-jähriger Junge ist sofort gestorben. Ein 14-Jähriger befindet sich noch in der Klinik. Die Polizei geht davon aus, dass ein heftiger Sturm einen etwa 30 Meter hohen Baum auf das Zelt stürzen ließ und den Jungen unter sich begrub. Die Obduktion solle nun zeigen, was die genaue Ursache für den Tod des Jungen war. Unsere Einsatzgruppe war mit unseren Rettungs- und Krankenwagen vor Ort und leisteten erste Hilfe für die Verletzten bis zum Abtransport in die Kliniken und versorgten die traumatisierten Jugendlichen.
Einsatz am Wochenende 4. November 2017 Gegen 23:25 Uhr wurden wir zu einer unklaren Lage mit mehreren betroffenen Personen im Bereich der Kirchstraße alarmiert. Unsere Besatzung des Rettungswagens, verschaffte sich als erst eintreffendes Fahrzeug einen groben Überblick bis zur Ankunft des regulären Rettungsdienstes. Nachdem wir in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst mittels Mess- und CO-Warngeräte eine hohe Kohlenmonoxid Konzentration in der Luft nachweisen konnten, wurde die Behandlung an die Diagnose "CO-Vergiftung" angepasst. Die ursprüngliche Anzahl von zwei Verletzten stieg auf fünf, weshalb wir weitere Verstärkung aus unserem Ortsverein anforderten. Insgesamt wurden von uns 3 Patienten in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung transportiert. Wir danken allen beteiligten Hilfsorganisation für die Zusammenarbeit!
Neue Bereitschaftsleitung Ab 27.08.2020 steht die Bereitschaft das DRK Wehr unter der Leitung von Aaron Huber, begleitet von Janine Wörner-Lechner und Daniel Köhler als Stellvertreter:
Neuer Krankenwagen ist endlich fertig Tadaaaaa, da ist er endlich - unser neuer KTW! �� Nun hat das warten, welche durch die Corona-Pandemie nochmals um 4 Monate verlängert wurde, ein Ende, denn heute ist unser neuer Kranken- transportwagen in unsere Garage eingezogen! Wir freuen uns riesig, unsere Patienten zukünftig mit diesem Auto zu fahren. Deshalb danken wir an dieser Stelle schon einmal allen Spendern, die dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht haben. Zudem danken wir unserem Vorstand Frank Mattes und unserem Bereitschaftsleiter Aaron Huber, die den KTW heute im hohen Norden abgeholt und nach Wehr gefahren haben! Wir sind gespannt auf die kommende Zeit - Bilder von innen folgen natürlich ��